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1250 Jahre Vilshofen an der Donau – Geschichte wird Licht

Lichtkunst von Andreas Juergens, wo die Schatten leuchten!

Im Jahr 2026 feiert Vilshofen an der Donau ein besonderes Jubiläum: Vor 1250 Jahren, im Jahr 776, wurde der Ort erstmals urkundlich erwähnt. Aus einer kleinen Siedlung an Donau und Vils entwickelte sich im Lauf der Jahrhunderte eine lebendige Stadt – geprägt von Handel und Schifffahrt, von Klöstern und Kirchen, von Hochwasser, Wiederaufbau und immer neuen Aufbrüchen.

Dieses Lichtkunstprojekt nimmt das Jubiläum „1250 Jahre Ersterwähnung Vilshofen“ zum Anlass, die Geschichte der Stadt auf eine neue, sinnliche Weise erfahrbar zu machen. Über das gesamte Jahr 2026 hinweg werden an verschiedenen Orten in Vilshofen temporäre Lichtinstallationen entstehen, die Architektur, Natur und Stadtraum in atmosphärische Bilder aus Licht, Nebel und Schatten verwandeln.

Jede Installation ist mit einem Moment der Stadtgeschichte verbunden: In den Projektionen versteckt sich stets eine Jahreszahl, die auf ein besonderes Ereignis, einen Wendepunkt oder eine Entwicklung hinweist – von frühen Siedlungsspuren über religiöse und wirtschaftliche Meilensteine bis hin zu jüngeren Kapiteln der Stadtgeschichte. So wird Vilshofen selbst zur begehbaren Chronik aus Licht.

Was genau im Laufe des Jahres passieren wird, bleibt bewusst offen: Die Installationen wechseln, Orte verändern ihren Charakter, bekannte Ansichten erscheinen in einem neuen Licht. Mal ist es ein stilles, meditatives Bild, mal eine dynamische Inszenierung – immer aber eine Einladung, stehen zu bleiben, genauer hinzusehen und sich mit der Geschichte Vilshofens zu verbinden.

Auf dieser Projektseite finden Sie im Verlauf des Jahres Hintergründe zu den einzelnen Lichtinstallationen, Erläuterungen zu den versteckten Jahreszahlen und Hinweise auf die historischen Bezüge. So wächst nach und nach ein leuchtendes Mosaik: 1250 Jahre Vilshofen – erzählt als Lichtgeschichte an der Donau.

Vilshofen im Licht, Musik von Werner Cee

1250 Jahre Vilshofen – besonderer Dank gilt der Stadt Vilshofen an der Donau

Dank & Wertschätzung an die Stad Vilshofen – Ein Gemeinschaftsprojekt aus Vertrauen und Vision

Ein Projekt wie „Lichtkunst & Stadtgeschichte – 1250 Jahre Ersterwähnung Vilshofen an der Donau“ entsteht nicht im Alleingang. So sehr jede einzelne Installation meine künstlerische Handschrift trägt, so sehr ist die Umsetzung doch das Ergebnis eines vertrauensvollen Miteinanders vieler engagierter Menschen im Hintergrund.

Mein besonderer Dank gilt der Stadt Vilshofen an der Donau als Auftraggeberin dieses außergewöhnlichen Jahresprojekts. Es ist alles andere als selbstverständlich, einer künstlerischen Idee diesen Raum, dieses Vertrauen und diese langfristige Perspektive zu geben. Genau daraus entsteht jene Tiefe, die dieses Lichtkunstjahr prägt.

Im Besonderen möchte ich mich bei Bürgermeister Florian Gams bedanken, der dieses Projekt mit Offenheit, Interesse und einem spürbaren Verständnis für die kulturelle Bedeutung solcher Formate begleitet. Seine Unterstützung schafft die Grundlage dafür, dass Kunst im öffentlichen Raum nicht nur stattfinden, sondern wirken kann.

Ein ebenso herzlicher Dank gilt Matthias Hiergeist aus den Bereichen Tourismus und Veranstaltungen. Die organisatorische Begleitung, Koordination der Orte, Abstimmungen im Hintergrund und die kommunikative Einbindung in das Stadtleben sind ein wesentlicher Baustein dafür, dass die Installationen nicht isoliert wirken, sondern Teil eines lebendigen städtischen Gesamterlebnisses werden.

Nicht vergessen möchte ich den Leiter Bauhof der Stadt Vilshofen Herr Karl Leuzinger sowie alle technischen und logistischen Mitwirkenden. Ob Zufahrten, Aufstellflächen, Stromversorgung oder kurzfristige Unterstützung vor Ort – viele dieser Leistungen bleiben für Besucher unsichtbar, sind aber unverzichtbar für eine sichere und reibungslose Umsetzung der Installationen.

Mein Dank gilt ebenso allen weiteren Beteiligten, Genehmigungsstellen, Unterstützern und Helfern, die dieses Projekt im Hintergrund begleiten und möglich machen.

Kunst braucht Vertrauen

Gerade bei einem über zwölf Monate angelegten Lichtkunstprojekt, das Geschichte, Orte und Atmosphäre miteinander verbindet, ist Vertrauen die wichtigste Grundlage.

Vertrauen darin, dass Kunst neue Perspektiven eröffnen darf.
Vertrauen darin, dass poetische Bilder Stadtgeschichte anders erzählen können als Worte oder Tafeln.
Und Vertrauen darin, dass Licht Räume schaffen kann, die Menschen berühren.

Ich freue mich sehr, dieses besondere Jubiläumsjahr als Lichtkünstler begleiten zu dürfen — und danke der Stadt Vilshofen sowie allen Mitwirkenden für die Offenheit, den Mut und die großartige Zusammenarbeit.

 

 

Zahlenblume 1250 Jahre Vilshofen auf dem Stadttrum! Lichtkunst von Andreas Juergens
Zahlenblume 1250 Jahre Vilshofen auf dem Stadttrum!

1250 Jahre Vilshofen im Licht - Lichtkunst & Stadtgeschichte – Galerie

Horizontale Laserfläche bringt die Vils zum Leuchten – Lichtkunst 1250 Jahre Vilshofen.
Die leuchtende Fläche ließ die Vils wie von innen heraus strahlen.
Lichttunnel über der Vils mit Besuchern auf der Brücke – Lichtkunst 1250 Jahre Vilshofen.
Staunende Gäste blicken in den leuchtenden Zeittunnel über der dunklen Vils.
Besucher auf der Vilsbrücke erleben die Lichtkunstinstallation Zeittunnel bei nebligem Wetter in Vilshofen.
Trotz Schmuddelwetter zog der mystische Zeittunnel zahlreiche Besucher auf die Vilsbrücke in Vilshofen.
1250 Jahre Vilshofen als Zahlenblume auf dem Stadttrum!
1250 Jahre Vilshofen als Zahlenblume auf dem Stadttrum!
Laserprojektion mit Jahreszahl 1794 auf Kirchturm Vilshofen als Symbol für den Stadtbrand.
1794 – eine Zahl im Licht: Erinnerung an den großen Stadtbrand von Vilshofen.
Lichtkunstinstallation an Kirche Vilshofen zeigt Architektur und Wiederaufbau nach dem Stadtbrand.
Lichtkunst verbindet Architektur und Geschichte – der Turm wird zum Symbol des Wiederaufbaus.